Gerhard Lichtenberger

Ein Skandal zu viel!


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Bin ich jetzt Schuld, dass er grinst?

Mir liegen gerade die Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft Bochum vor, und ich finde dort ein Schreiben vom 8.10.2015. Das Schreiben stammt von Lichtenbergers Anwalt und war an mich gerichtet. Ich kann aber den Eingang dieses Schreibens nicht bestätigen.

Das Schreiben des Anwalts ist schon bemerkenswert, denn er schreibt dort:

Es kann nicht geleugnet werden, dass unserem Mandanten durch die im Verfügungsantrag und im Verfügungstenor bezeichneten Handlungen ein Schaden entstanden ist und weiter entstehen wird. Auch Ihr Verschulden kann nicht bestritten werden.

Ist das nicht eine Frechheit? 😉

Ich würde an der Stelle von Lichtenberger sofort meinen Anwalt wechseln. Behauptet der wirklich, dass Lichtenberger einen Schaden hat?

Jetzt soll ich also Schuld daran sein, dass Lichtenberger einen Schaden hat? Ich hatte doch noch niemals behauptet, dass der einen Schaden hat, auf die Idee war ich doch noch gar nicht gekommen. Aber ich finden den Ansatz des Anwalts wirklich überdenkenswert. Wenn Lichtenberger wirklich einen Schaden (erlitten) haben sollte, dann würde das natürlich einiges erklären.

Würde das sein peinliches Dauergrinsen erklären? Ich bin froh, dass ich davon verschont bin, denn das würde ich peinlicher finden, als eine Dauererektion (Pripapismus).

Ich meine aber, dass das heilbar wäre. War ihm beim Landgericht Bochum, zumindest zeitweise, sein Dauergrinsen (Pripalachmus) nicht vergangen?

Vielleicht ist ja die Entscheidung von Lichtenberger gegen das Urteil des LG Bochum Rechtsmittel einzulegen Teil einer Therapie. Vielleicht kann erst das OLG zu einer endgültigen Beseitigung des Dauergrinsens führen. In dem Fall hätte er sein Geld sicherlich gut angelegt. Wenn Kosten von ca 12.000 Euro beim Landgericht Bochum seinen anwaltlich festgestellten Schaden nicht endgültig beseitigen konnten, dann wird vielleicht das OLG Hamm mit der Bestätigung der LG-Entscheidung zur endgültigen Heilung des Schadens beitragen können. Der Kostenbeschluss von evtl. weiteren 12.000 Euro könnte dir richtige Pille für den Grinser sein.

Unbegreiflich ist mir nur, warum ich der Verursacher dieses Schadens sein soll. Immerhin müsste ihm doch beim Lesen meiner Beiträge das Grinsen regelmäßig aus dem Gesicht fallen. Damit kann ich doch gar nicht Verursacher des Schadens sein, sondern höchstens zum Heilungserfolg beitragen.

Ich überlege gerade, ob ich hier noch den Hinweis anbringen sollte, dass das hier evtl. Satire sein könnte. Hat da mal einer eine Idee für mich?

 


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Eine narzisstische Persönlichkeit?

In Bochum gibt es einen Blog. Betrieben wird der von einer Frau. Diese Frau hat gerade etwas zur „einstweiligen Verfügung“ gepostet. Hier ein kurzer Auszug aus dem Beitrag.

… Natürlich ist diese Vorgehensweise für den Kläger ein finanzielles Risiko, leider ist es jedoch oft so, dass narzisstische Persönlichkeiten aufgrund gekränkter Eitelkeit oft keine Kosten scheuen, um den verhassten Widersachern das Leben schwer zu machen. Für solche juristischen Kleinkriege wird Kleingeistern durch die Möglichkeiten der Einstweiligen Verfügung und Unterlassungsklage Tür und Tor geöffnet. Erscheinen Strafverfahren wegen Beleidigung oder Verleumdung als wenig aussichtsreich, so geht dieser Personenkreis auch schon mal zivilrechtlich gegen Kollegen vor, sofern Geld und Unterstützung vorhanden sind.

https://unrechtsverfahren.wordpress.com/2016/08/27/die-einstweilige-verfuegung-schnelles-recht-oder-schnell-zum-unrecht/

Der Beitrag hat nun nichts mit Lichtenberger zu tun, aber man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass das so wäre, und die Frau den SPD-Stadtverordneten näher kennen würde, denn der Hinweis auf narzisstische Persönlichkeiten finde ich äußerst treffend.

Warum hatte sich Lichtenberger eigentlich so viel Zeit genommen, um Rechtsmittel einzulegen? Eine Variante wäre, dass sein Wald- und Wiesenanwalt die Aussichtslosigkeit des Verfahrens erkannt hat, und deshalb erst mal Kohle von Lichtenberger sehen wollte. Mit der entsprechenden Kohle in der Tasche, da verliert es sich leichter, zumindest wenn man der Anwalt ist. 😉


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GEIL, es geht weiter!

Beim Landgericht Bochum hatte man es bereits angekündigt.  Wenn Lichtenberger das Hauptsacheverfahren verliert, dann wollte er weitergehen zum OLG. Und er hatte verloren. Das war bisher ein teurer Spaß für ihn. Anscheinend aber nicht teuer genug. Wie wir heute vom LG erfahren haben, wurde das Urteil nicht rechtskräftig. Lichtenberger hat tatsächlich noch Rechtsmittel eingelegt. Wir finden das gut. Wir meinen nämlich, dass der SPD-Stadtverordnete aus Bochum gar keine Chance haben kann. Die Urteile in Sachen Meinungsfreiheit sind viel zu eindeutig, als das Lichtenberger das Verfahren noch mal drehen könnte.

Vermutlich ist Lichtenberger auch dieser Meinung, aber es war zu erwarten, dass er nicht schlau genug sein würde, das Urteil zu akzeptieren, und zusätzliche Kosten zu sparen.

Grundsätzlich kann man gegen ein Urteil am ersten Tag Rechtsmittel einlegen, oder auch am letzten Tag der Rechtsmittelfrist.Ist man der Meinung, dass man das Verfahren gewinnt, dann würde man wahrscheinlich eher früh Rechtsmittel einlegen, denn man will ja schnell Recht bekommen.

Geht man aber davon aus, dass das Verfahren verloren gehen könnte, dann wartet man mit dem Rechtsmittel möglichst lange, denn man möchte sich ja ein rechtskräftiges Urteil gegen sich möglichst lange verhindern.

Natürlich wurde hier möglichst lange mit dem Rechtsmittel gewartet. Warum wohl?

Hoffentlich hat unser Anwalt bis zum Termin in seinem Geldschrank genügend Platz geschaffen, denn nun wird der Patzen Geld, den er von Lichtenerberger demnächst zu bekommen hat, noch etwas größer.


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Ist das Urteil jetzt rechtskräftig?

Beamtendumm

Unseren (noch) SPD-Stadtverordneten möchten wir hier nicht ganz vergessen. Nicht das der mich noch verklagt, weil er hier nicht mehr erwähnt wird. Er klagt ja anscheinend ganz gerne. Im Juni klagte er vor dem Landgericht Bochum gegen ein Mitglied der Partei DIE LINKE, und er verlor. Sein Anwalt hatte damals großspurig erklärt, dass man auch zum OLG gehen würde, wenn man das Verfahren verlieren würde, und er verlor das Verfahren.

Was sollen wir denn jetzt nur von dem SPD-Stadtverordneten Lichtenberger denken? Wie uns heute vom Gericht mitgeteilt wurde, soll es noch immer kein Rechtsmittel geben. Das würde dann bedeuten, dass das Urteil rechtskräftig wäre.

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