Gerhard Lichtenberger

Ein Skandal zu viel!

LICHTENBERGER: Da war die Welt noch in Ordnung.

Ein Kommentar

Gerhard Lichtenberger war ja immer bemüht, regelmäßig, manchmal auch wegen jedem banalen Dreck, positiv in der Presse zu erscheinen.

Besonders die WAZ war seit den 80er Jahren immer ein Medium, die bereitwillig über Lichtenberger als Privatperson und später über den SPD- Genossen berichtet hat. Man wundert sich, dass es noch keine Schlagzeile wert war, wenn Lichtenberger sich mal den Fingernagel eingerissen hatte
Am 19.3.2015 berichtete die WAZ über seine WEB-Dingsbums.


https://linkverzeichnis.wordpress.com/2015/03/19/web-individualschule-zieht-um-und-verdoppelt-die-schuelerzahl/

Ja, damals waren die Welt noch in Ordnung für Lichtenberger und die WAZ. Der ewige Lächler, mit der ständig gleichen Lachmaske im Gesicht, (oder gibt es da nicht noch ein anderes Wort für Gesicht, was den Nagel besser auf den Schädel trifft?) hatte damals noch was zum Lachen.

Die WAZ hat das tatsächlich als Schule bezeichnet, da wäre ich jetzt nicht unbedingt drauf gekommen. In Deutschland gibt es eine Schulpflicht für Kinder, und Lichtenberger und die WAZ finden es anscheinend ganz toll, dass jetzt 131 Kinder zu dem Lichtenberger-Dingsbums gehen, und nicht mehr zur Schule. Grandios.

Und liebe WAZ, auch wenn der große Lichtenberger-Knall erst ein Monat später kam, so war der SPD-Ratsherr doch schon vorher regelmäßig unangenehm aufgefallen mit seinen Vater-Töchter-GmbH`s . Da hat er eine Web-Schule gegründet, die den Namen SCHULE wohl kaum verdient hat.

Was macht eine Schule nochmals aus? Eine staatliche Anerkennung als Schule, staatlich vorgegebener Lernstoff, staatlich anerkannte und geprüfte Lehrer, eine Schulklasse, Noten, Prüfungen und Zeugnisse, und am Ende evtl. auch ein Abschluss? Was von dem trifft wohl auf das Lichtenberger-Dingsbums zu, dass man vielleicht am Besten noch als Web-Nachhilfeunterricht durchgehen lassen könnte?

Ähnlich ist es mit seiner Life-GmbH. Sollte man dort das Wort JUGENDHILFE nicht besser durch Kinder-Im- und Export ersetzen, oder besser durch Kindergroßhandel?

Aber inzwischen hat auch die WAZ die Seiten gewechselt. Sicherlich nicht ganz freiwillig, aber das will ich mal nachsehen. Auch das Große und Ganze hat die WAZ noch nicht im Blick. Ja, Lichtenberger gehört entfernt aus diesem Geschäft und ebenso aus dem Rat der Stadt, aber das Problem ist auch damit nicht wirklich gelöst. Die WAZ sollte sich mal ein Beispiel an anderen großen, kritischen Medien nehmen, wie z.B. die Süddeutsche Zeitung und die taz, und natürlich dem WDR, die die Thematik „Jugendamt, Kinderklau und Auslandsmaßnahmen“ unter die Lupe nehmen, denn da ist noch vieles im Argen.

Aber immerhin, ein Anfang hat der WAZ-Konzern gemacht. Vom „Lichtenberger Jubelblatt“ ist man fast zur Kritikerseite gewechselt. Hier ein Beitrag über das Web-Dingsbums, das angeblich eine Schule sein soll. https://linkverzeichnis.wordpress.com/2015/05/06/bochumer-web-schule-sieht-sich-kritischen-fragen-ausgesetzt/

Dieser Beitrag erschien keine zwei Monate später. Die WAZ schreibt dort:

Zu einer gewissen Bekanntheit hat sie es längst gebracht. Spätestens als die Kaulitz-Brüder Tom und Bill der Teenie-Band Tokyo Hotel vor einigen Jahren ihren Abschluss an der Bochumer Web-Schule machten, war sie in vieler Munde.

Dieser Satz erstaunt. Ein Abschluss an der Web-Schule? Das dürfte wohl ziemlich falsch sein. Und die WAZ hat eine Frage:

… von der Web-Schule unterrichtet wird und diese für vier Wochenstunden ein monatliches Entgelt von 800 Euro erhält, macht stutzig. Wofür so viel Geld bei so wenig Leistung? Was ist das für eine Schule?

Diese Frage erscheint nun mehr als gerechtfertigt. Inzwischen ist dann auch bekannt geworden, dass nun die Staatsanwaltschaft Essen, vermutlich nicht nur in dieser Sache ermittelt. So schlecht war also das Jahr 2015 nicht. Und wenn wir es 2016 schaffen, was 2015, und eigentlich von anderen viel früher, begonnen wurde, nämlich Lichtenberger das Handwerk zu legen, und ihn mit Schimpf und Schande aus dem Rat der Stadt zu jagen, dann sage ich:

“2016 kann kommen, es wird sicherlich ein fantastisches Jahr werden, und für Lichtenberger haben wir noch einige Überraschungen parat.”

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