Gerhard Lichtenberger

Ein Skandal zu viel!


Ein Kommentar

LICHTENBERGER: Da war die Welt noch in Ordnung.

Gerhard Lichtenberger war ja immer bemüht, regelmäßig, manchmal auch wegen jedem banalen Dreck, positiv in der Presse zu erscheinen.

Besonders die WAZ war seit den 80er Jahren immer ein Medium, die bereitwillig über Lichtenberger als Privatperson und später über den SPD- Genossen berichtet hat. Man wundert sich, dass es noch keine Schlagzeile wert war, wenn Lichtenberger sich mal den Fingernagel eingerissen hatte
Am 19.3.2015 berichtete die WAZ über seine WEB-Dingsbums.

Weiterlesen


3 Kommentare

Warum Auslandsmaßnahmen so erfolgreich sind.

Heute will ich mal erklären warum die Auslandsmaßnahmen so erfolgreich sind.

1.) Auf den ersten Punkt wurde bereits mehrfach eingegangen,

Es sind die Leute, die die Kinder in das Ausland deportiert haben, die entscheiden, ob die Maßnahme erfolgreich war oder nicht. Diese Leute haben natürlich einen gefärbten Blick auf den angeblichen Erfolg. Sie haben ein Interesse an einer Erfolgsmeldung, auch wenn kein Erfolg messbar ist.

2.) Auch ein Misserfolg ist ein Erfolg.

Eigentlich ist ein tatsächlicher Erfolg kaum messbar, weil ein Kind, das mit 11 Jahren in eine Auslandsmaßnahme deportiert wird, und z.B. 1 Jahr dort bleiben muss, eben als 12-jähriges Kind zurückkommt. Niemand kann aber sagen, wie sich dieses ohne die Auslandsdeportation entwickelt hätte.

Frau Schubert-Loy (GRÜNE) aus Bochum erklärt den erfolgreichen Misserfolg ungefähr so.

Wenn ein Kind in Deutschland zahlreiche Ladendiebstähle begangen hat, und deshalb für 1 Jahr nach Rumänien geschickt wird, dann zurückkommt, und in den ersten 6 Monaten nach der Rückkehr wieder klaut, dann kann man nicht sagen, dass die Maßnahme nicht erfolgreich war, weil wir nicht wissen wie sich das im Inland entwickelt hätte.

Also ein Misserfolg ist auch ein Erfolg, weil wir nicht wissen, wie so ein Kind sich ohne die Maßnahme entwickelt hätte, deswegen wird die Maßnahme  automatisch zum Erfolg erklärt, das muss zwar nicht unbedingt richtig sein, aber ist gut für die verantwortlichen Verschicker. (siehe 1.)

Weiterlesen


2 Kommentare

Gemeinsame Anfrage der Gruppe FUW-PIRATEN und der Fraktion DIE LINKE im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreis: Prüfung von Auslandsmaßnahmen des Kreisjugendamts des Rhein Sieg-Kreis, Prüfung von möglichen wirtschaflichen Verbindungen zwischen Mitarbeitern des Kreisjugendamts mit Trägern der Jugendhilfe

Sehr geehrter Herr Landrat Schuster,

 

mit der Bitte um schnellstmögliche schriftliche Beantwortung übersenden wir Ihnen die folgende gemeinsame Anfrage der Gruppe FUW-PIRATEN und der Fraktion DIE LINKE im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreis: Prüfung von Auslandsmaßnahmen des Kreisjugendamts des Rhein-SiegKreis, Prüfung von möglichen wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Mitarbeitern des Kreisjugendamts mit Trägern der Jugendhilfe

 

Sachverhalt: 

Das Kreisjugendamt hat Kinder und Jugendliche in diversen Auslandsmaßnahmen untergebracht. Bis zum Dezember 2015 wurde eine der Maßnahmen unter Einbeziehung des Trägers, Life Jugendhilfe GmbH, durchgeführt. Die Gruppe FUW-PIRATEN und die Fraktion DIE LINKE im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreis haben, schon seit Bekanntwerden der Maßnahme, große Zweifel daran deutlich gemacht. Am 03.09.2015 wurden Herrn Landrat Schuster diese Bedenken im persönlichen Gespräch vorgetragen. Während des Gesprächs wurden außerdem Hinweise auf mögliche wirtschaftliche Verbindungen, zwischen einem Mitarbeiter des Kreisjugendamts und einem Träger der Jugendhilfe, übergeben. Vom ebenfalls anwesenden Kreisdezernenten, Bernd Carl, wurde eine Prüfung zugesagt. Trotz zweier Nachfragen wurde bis heute kein Ergebnis der Prüfungen vorgelegt.

 

Zwischenzeitlich hat das Rechnungsprüfungsamt der Stadt Bochum, vom dortigem Jugendamt aus durchgeführte, Auslandsmaßnahmen geprüft. Darunter auch solche, die mittels des Träger, Life Jugendhilfe GmbH, durchgeführt wurden. Dabei traten erhebliche Mängel zutage.

 

Aus dem genannten Sachverhalt ergibt sich, für die Gruppe FUW-PIRATEN und die Fraktion DIE LINKE im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreis, die Notwendigkeit der schriftlichen Nachfrage. Diese erfolgt hiermit.

Weiterlesen


3 Kommentare

Bei uns melden sich Mütter und berichten von ihren Kindern und ihrem Leben.

Wer von Ihnen dann in frühen Jahren versagt oder sich nicht genügend für die Kinder eingesetzt hat, ist nicht ausschlaggebend, wir werten nicht.

Wir waren nicht in dieser Situation…

 

Fakt ist, die Kinder waren in Situationen, indenen sie ganz besondere Unterstützung brauchten.

 

Dann kam man von Landesjugendamt Rheinland, Anfang der 80er Jahre auf die Idee, diese Kinder im Ausland zu betreuen, fern der Heimat und fern den Problemen, anderes Klima und anderer Horizont.

Auf den ersten Blick anscheinend ok.

 

In der Regel sollen Hilfen zur Erziehung grundsätzlich im Inland erfolgen.

Nur in den Fällen, in denen der Aufenthalt im Ausland nach Maßgabe der Hilfeplanung zur Erreichung des Hilfezieles im Einzelfall erforderlich ist (vgl. § 27 Abs. 2 Satz 3 SGB VIII), dürfen Hilfen zur Erziehung im Ausland erbracht werden.

 

Was kann in Auslandshilfen angeboten werden, was es in Hilfen im Inland nicht gibt?

Weiterlesen