Gerhard Lichtenberger

Ein Skandal zu viel!

Man hatte sich Sorgen gemacht.

3 Kommentare

Am Sonntag findet in Bochum die Stichwahl zum Oberbürgermeister statt. Es war klar, dass ich diesen letzten Tag vor der Wahl wieder nutzen würde, um den Wähler erneut an den Jugendhilfeskandal rund um Gerd Lichtenberger erinnern würde.

Da die SPD in Bochum an einer Aufarbeitung offenbar nicht besonders interessiert ist, weil es sich bei Lichtenberger um einen SPD-Stadtverordneten handelt, halten viele den neuen SPD-Kandidaten für nicht mehr wählbar. Dies gilt besonders, da der in den Skandal verwickelte Lichtenberger mit dem OB-Kandidaten Eiskirch eine gemeinsame Vergangenheit haben. Beide waren gemeinsam im Kinderheim Overdyck beschäftigt, Lichtenberger war damals der dortige Heimleiter.

Ich war in dieser Woche bereits in Bochum unterwegs. Das Landgericht, das Rathaus und die Fußgängerzone waren mein Ziel. Beschatte wurde ich dabei vom Lichtenberger-Clan. Das Blondinchen von der Fußgängerzone hatte sogar die Polizei gerufen, und dem Polizisten Berger mitgeteilt, dass sie im Auftrag von ihrem Chef Lichtenberger handeln würde.

Unklar ist allerdings, weshalb sie eigentlich die Polizei rief. Auf eine entsprechende Frage des Polizisten Berger wusste sie keine Antwort, außer dass sie dies im Auftrag ihres Chefs machen würde, was natürlich kein rechtfertigender Grund darstellt.

Die Polizei hatte mir nichts vorzuwerfen, aber dennoch war der Kontakt wenig erfreulich. Um ein Ausufern der Situation zu verhindern, hatte ich sogar die Leitstelle der Polizei angerufen.

Was würde nun heute passieren? Im Vorfeld gab es bei einigen Unterstützern die Befürchtung, dass es wieder ein unfreundliches Zusammentreffen mit dem Lichtenberg-Clan, oder der Polizei geben könnte. Die Befürchtung war jedoch unbegründet.

Am Donnerstag sollte Gerd Lichtenberger im Landtag als angeblicher Sachverständiger auftreten. Er kam aber nicht, weil er angeblich erkrankt war. War dies der Grund, dass er mir am Samstag keinen seiner willfährigen Mitarbeitern auf den Hals hetzen konnte? Oder lag es vielleicht daran, dass am Samstag seine naheliegende Webschule geschlossen ist?

Ohne das Lichtenberger-Kommando, das mich so gerne beschattet und filmt, hielt es auch niemand für nötig die Polizei bei meinem Vortrag zu rufen, und von daher konnte es auch keine Probleme mit den Uniformierten geben.

Ich glaube aber auch nicht, dass es unbedingt wieder zu Problemen mit der Staatsmacht gekommen wäre, denn erfahrungsgemäß sind die Uniformierten nicht besonders daran interessiert, hier thematisiert zu werden. Aus diesem Grund habe ich auch keinen nennenswerte Probleme mehr mit der Polizei in Gelsenkirchen.

Und auch meine Aktivitäten auf beamtendumm.wordpress.com dürften inzwischen auch bei der POL in Bochum angekommen sein. Auch der Polizist Berger und seine Kollegin werden inzwischen kapiert haben, dass das Recht am eigenen Bild sich auf das Veröffentlichen beziehen, und nicht auf das Filmen oder Fotografieren.

Der einzige Zwischenfall gab es mit einer merkwürdigen Frau. Die hatte aus der Entfernung das Wort „Ungarn“ gehört, und nun in ihrem Wahn geglaubt, dass ich über Flüchtlinge reden würde.

Die Sorgen, die man sich zuvor um mich gemacht hatte, waren also zum Glück völlig unbegründet. Die Glückwünsche für diesen Tag waren aber angekommen, und wurden natürlich wohlwollend zur Kenntnis genommen.

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3 Kommentare zu “Man hatte sich Sorgen gemacht.

  1. Auch das Rechnungsprüfungs Amt in Bochum fand keine Unregelmäßigkeiten bei LIFE, da hat Monitor wohl falsch berichtet. Gruß Psycho

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    • Gerne bekommen wir hier Kommentare, aber bitte mit etwas Substanz. Was ist das hier für ein Bullshit von einem Leser der sich selbst als PSYCHO bezeichnet?

      Was bitte hat das Rechnungsprüfungsamt Bochum mit diesem Beitrag hier zu tun?

      Und wo bitte hat MONITOR was falsch berichtet? So weit mir bekannt hat MONITOR und der WDR niemals berichtet, dass das Rechnungsprüfungsamt Unregelmäßigkeiten gefunden hätte.

      Außerdem sollte man sich doch mal einige Fragen in diesem Zusammenhang stellen.

      Bochum ist SPD regiert. Das Jugendamt ist in SPD-Hand, das Rechnungsprüfungsamt auch. Und Lichtenberger ist ein Stadtratsmitglied, und auch in der SPD. Ob es da überhaupt ein Interesse gibt etwas unregelmäßiges zu finden?

      Vielleicht sollte man mal einige „freundliche“ Fragen stellen.

      Wieso wurde die letzte Spende von Lichtenbegrer gestückelt, wieso hat er 5000 und seine Ehefrau 5000 Euro gespendet? Vielleicht, weil man eine Spende von 10.000 Euro von einer Person hätte veröffentlichen müssen?

      Nach dem MONITOR-Bericht wollte die SPD die Lichtenberger Spende(n) nicht mehr. Wie viel hat Lichtenberger bzw. LIVE den schon früher an die SPD Parteigenossen gespendet?

      Ist es eigentlich richtig, dass Lichtenberger mit der LIVE seit 2002 ca. 50.000.000 (50 Millionen) Euro von den Jugendämtern abgegriffen hat? .

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