Gerhard Lichtenberger

Ein Skandal zu viel!

LICHTENBERGER: Ein Rücktritt den man nicht bedauern würde.

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Über die zahlreichen Skandale des Stadtverordneten Lichtenberger haben wir hier schon genügend berichtet. Er hat sich aber in den letzten Jahren so stark vernetzt, dass es offenbar sehr schwer ist für die SPD in wieder loszuwerden. In Gelsenkirchen hat sich die dortige SPD von dem Leiter des Jugendamtes und dem Stellvertreter getrennt, zumindest versucht man es, obwohl die beiden auch der SPD angehörten. In Gelsenkirchen versucht man also den Skandal wirklich aufzuarbeiten, auch wenn die Opposition natürlich gerne was anderes erzählt.

In Bochum gibt es eine nennenswerte Aufarbeitung des dortigen Jugendamts-/Jugendhilfe-Skandals nicht wirklich. Das dortige Jugendamt hat schnell erklärt, dass man auch weiterhin mit der Firma von Lichtenberger weiterarbeiten will. Und auch in der SPD-Ratsfraktion ist Lichtenberger noch immer. Die Frage ist allerdings, wie lange ist er noch zu halten ist.

Nicht nur, dass wir weiterhin den Fall skandalisieren, und nicht zulassen, dass die SPD das einfach unter den Teppich kehrt, hat sich die Situation für Lichtenberger und die SPD deutlich verändert.

Unsere Demos und Berichte nerven, sie verhindern, dass man das einfach unter den Teppich kehren kann. Ständig neue Berichte in der Zeitung und im WDR zeigen ihre Wirkung. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft geben der Sache ein neues Gewicht, und nur noch 38,5 % für den SPD-Oberbürgermeister war wohl eine deutliche Ohrfeige. Muss die SPD jetzt reagieren, wird sie endlich reagieren?

Die SPD hat 10.000 Euro von Lichtenberger und seiner Frau nicht haben wollen. Die Stichwahl zum Oberbürgermeister steht an. da dürften die Chancen für den Kandidaten Eiskirch vielleicht besser sein, wenn Lichtenberger nicht mehr der SPD-Fraktion angehört, und nicht mehr im Stadtrat sitzt. Eine Wiederwahl, oder auch nur eine Wiederaufstellung als Kandidat, damit ist nun wirklich nicht mehr zu rechnen. Wird nun Lichtenberger noch vor der Stichwahl sein Amt niederlegen?

Besser wäre es sicherlich für alle, denn der Bürger und Wähler hat den Skandal noch nicht vergessen, auch wenn das die SPD vielleicht gehofft hatte. Nur noch 38,5 Prozent der Stimmen, bei nur noch 38,22 Prozent Wahlbeteiligung, waren wohl ein deutliches, ein sehr deutliches Ergebnis.

Sollte Lichtenberger noch vor der Stichwahl zurücktreten, dann rufen wir ihm von hier aus zu: „Sag zum Abschied, leise Servus…“

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