Gerhard Lichtenberger

Ein Skandal zu viel!

BOCHUM: SPD-Eiskirch, Lichtenberger Klüngelingelding

4 Kommentare

Der Bochumer-Jugendamtsskandal ist sicherlich um einiges schlimmer, als z. B. der Gelsenkirchener-Jugendamtsskandal.

Immerhin kann man in Gelsenkirchen erkennen, dass die dortige SPD wenigstens bereit ist einige Konsequenzen zu ziehen, und sich von städtischen Mitarbeiterin trennen will, auch wenn die selbst SPD-Parteigenossen sind. Ich denke, dass darf der Bürger aber auch erwarten.

Ganz anders sieht das in Bochum aus. Eine echte Aufarbeitung und Konsequenzen für die Beteiligten verhindert die dortige SPD massiv. Für Gerhard Lichtenberger, eine der Hauptfiguren in dem Skandal, soll das keinerlei Konsequenzen haben, zumindest wenn das nach der regierenden SPD geht.

Und anders als in Gelsenkirchen geht der Skandal in Bochum sogar noch weiter. Regelmäßig gibt es neue Schweinereien die auf den Tisch kommen. PAUL und Ungarn ist keineswegs der einzige Skandal. Wir erfuhren inzwischen von Jugendlichen, die in Krisengebieten untergebracht wurden, und das alles im Namen des Kindeswohl? Erst in den letzten Tagen berichtete die Presse von einem Jugendlichen der von der LIFE-Jugendhilfe GmbH in der Türkei untergebracht wurde. Schulbesuch fand damals für den Jungen nicht statt. Geschäftsführer der LIFE-Jugendhilfe war der SPD-Stadtverordnete Gerhard Lichtenberger. Auch für den Jugendlichen der nach Chile gebracht wurde, und dort nach dem Diebstahl einer Lederjacke 4 Jahre in den Knast wanderte, war Lichtenberger zuständig. Als WAZ-Liebling war er auch bekannt, trotz der Skandale, die bereits vor PAUL und Ungarn bekannt waren. Das wird sicherlich nicht daran gelegen haben, dass er als Jugendlicher, mit nicht unbedingt der besten Kindheit, selbst die WAZ ausgetragen hat.

Wer Lichtenberger nicht geschenkt haben will, darf den Oberbürgermeisterkandidat der SPD nicht wählen. Für Thomas Eiskirch ist Lichtenberger nämlich kein Unbekannter. Auf der Internetseite der NRW-SPD findet man folgendes:

Nach seinem Abitur im Jahr 1990 am Albert-Einstein-Gymnasium leistete er seinen Zivildienst in einer Kindertagesgruppe des evangelischen Kinderheims Overdyck.

http://www.nrwspd.de/personen/3223/112558/index.html

Da klingeln einem doch die Ohren. Da macht es nicht mehr klingelingeling, sondern das ist das reinste Klüngelingelding. Bekanntlich war auch Gerhard Lichtenberger in diesem Kinderheim beschäftigt. Zunächst als Nachhilfelehrer, und dann später auf wundersame Weise, als Heimleiter. Man musste sich damals von ihm trennen, das war sein erster Skandal.

Und auch der neue OB-Kandidat war also in diesem Heim tätig. Wer kann denn bei soviel gemeinsamer Vergangenheit wirklich noch erwarten, dass der neue SPD-Oberbürgermeisterkandidat an einer Aufarbeitung des Skandals interessiert ist.

Während die Jugendämter in anderen Städten die Zusammenarbeit mit der Life-Jugendhilfe beendet haben, oder beenden wollen, hat die Stadt Bochum schon erklärt, dass man die Zusammenarbeit weiter führen will.

Wenn also die SPD an einer Aufarbeitung des Skandals, und an entsprechenden Konsequenzen gegenüber dem Parteigenossen nicht interessiert ist, dann müssen die Bürger tätig werden. Dann kann unser Motto nur lauten:

Keine Stimme für die SPD, keine Stimme für den Oberbürgermeisterkandidat der SPD, keine Stimme für Thomas Eiskirch, solange Lichtenberger noch in der Fraktion und dem Rat der Stadt sitzt.

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4 Kommentare zu “BOCHUM: SPD-Eiskirch, Lichtenberger Klüngelingelding

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  2. Wer heute noch SPD wählt, muß zwangsläufig zu den Ewigvorgestriegen gehören. Wem haben wir z. B. Harz IV zu verdanken ? Wem haben wir die Hedge-Fonds, die organisierte Zwangsverarmung der Arbeiterschicht zu verdanken ? Der SPD, der Arbeiter und „kleine Bürger“ feindlichen Partei SPD. Wie hatte mein Opa 1951 die SPD buchstabiert: Schweine, Parasiten, Drecksäue.

    Gewerkschaft und SPD sind von Arbeitern in Notzeiten gegründet worden. Heute sind beide die Vorbereiter für die Not der Arbeitenden. Die SPD betätigt sich heute nur noch als Zuhälter für die Überbezahlten und die Globalisten. Als Arbeiter habe ich bis heute nicht verstanden, warum es heute noch Arbeiter gibt, die SPD oder Grüne wählen oder Gewerkschaftsbeiträge bezahlen, ohne zu bemerken, dadurch seine Feinde zu finanzieren.

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  3. Ich glaube, bei dem Thema geblieben zu sein, denn es geht in der Angelegenheit um den Herrn Lichtenberger und die SPD und darum, daß ein Herr Lichtenberger wohl als SPD- Mitglied bisher unbehelligt seine Skandale vermehren konnte. Es ist beschämend, wenn Demokraten solche Skandale bisher ohne Sanktionen gedeckt haben, wobei ich nicht daran glaube, daß es in der SPD noch Demokraten gibt. Denn wegen und gegen der Skandale wurde ja in Bochum demonstriert. Gäbe es diese Skandale nicht, gäbe es auch keine Demos deshalb !

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