Gerhard Lichtenberger

Ein Skandal zu viel!

Was sollen solche Kommentare?

Ein Kommentar

Wenn es tatsächlich so ist, wie der private Träger Life auf seiner HP behauptet, dass zwei Drittel der vom Jugendamt bezahlten Gelder in das Projekt nach Ungarn fließen und nicht nur, wie in dem Beitrag vermittelt wird, 800,00 Euro und wenn der Mitarbeiter in Ungarn, entgegen den Behauptungen von Monitor, eine Qualifikation hat und die gezeigten Bilder von dem Hof nicht den tatsächlichen Lebensraum des Jungen wiedergeben und die Verstrickungen des Chefarztes der Jugendpsychiatrie Datteln nicht dem entsprechen, was in dem Beitrag vermittelt wurde, dann handelt es sich um eine katastrophale, ja böswillige TV-Arbeit, dessen Ersteller sich schämen und rechtliche Konsequenzen zur Folge haben müssten. Ein 10 Minütiger Beitrag kann so schon extrem rufschädigende, gar vernichtende Auswirkungen für die Existenz der darin vorkommenden Personen haben. Es wird eine Mutter gezeigt, die sich schockiert über das Jugendamt äußert und es wird so getan, als wenn Paul aus einer heilen Welt entri …

Es gibt mehrere Kommentare von zweifelhaften Personen, die die Machenschaften des Gerhard Lichtenberger versuchen schön zu reden.

Dazu gehört z.B. auch ein angeblicher Werner Heisenberg. Diese berühmte Person ist aber bereits 1976 verstorben.

Es ist nicht auszuschließen, dass diese Personen ausdrücklich im Auftrag von GL unterwegs sind.

Sehen wir uns mal den Kommentar von einer Frau an.

Wenn es tatsächlich so ist, wie der private Träger Life auf seiner HP behauptet, dass zwei Drittel der vom Jugendamt bezahlten Gelder in das Projekt nach Ungarn fließen und nicht nur, wie in dem Beitrag vermittelt wird, 800,00 Euro …

Der WDR hatte in der Fernsehsendung behauptet, dass der Rentner in Ungarn  monatlich für die Betreuung 800 Euro erhält. Das ist auch absolut richtig.

Wenn nun behauptet, wird, dass von den 7500 Euro monatlich 2/3 in das Projekt nach Ungarn flossen, dann ist das etwas ganz anderes. Dass neben den 800 Euro für den Rentner noch weitere Gelder in das Projekt flossen, wurde nie bezweifelt. Klar war z.B., dass auch der „Verbündete“ Prof. der Kinderpsychiatrie Datteln Gelder erhält. In dem Kommentar werden also bewusst Äpfel mit Birnen verwechselt.

Auch dies war am 18.8.2015, als der Kommentar verbreitet wurde, längst widerlegt.

… und wenn der Mitarbeiter in Ungarn, entgegen den Behauptungen von Monitor, eine Qualifikation hat…

Nein, der angeblich 63-jährige Rentner, der in Wirklichkeit über 70 war, und für diesen Job vorsätzlich „verjüngt“ wurde, hatte eine Handwerksausbildung, aber keine pädagogische Ausbildung.

Life bezeichnet ihre eigene Pseudo-Schnellausbildung, teilweise im „Selbststudium“, als Ausbildungsersatz, was es natürlich nicht ist.

Und so geht dann auch der Kommentar weiter.

…und die gezeigten Bilder von dem Hof nicht den tatsächlichen Lebensraum des Jungen wiedergeben…

Mitte August war schon seit Wochen klar, dass der Hof doch der Hof des Handwerkers war. Warum auch sollte sonst der Rentner und Paul dort immer angetroffen worden sein, als das Filmteam anrückte.

…und die Verstrickungen des Chefarztes der Jugendpsychiatrie Datteln nicht dem entsprechen, was in dem Beitrag vermittelt wurde,

Der Chefarzt hatte regelmäßig für die Life gearbeitet. Er hatte regelmäßig von Life Gelder erhalten. Seine Frau war zwischenzeitlich sogar bei der Life beschäftigt. Und selbst Lichtenberger bestätigte doch im Interview, dass der Chefarzt bei Paul das Gutachten erstellt hatte, und dann an der „Betreuung“ des Kindes im Ausland weiter verdient hat. Wenn man sich ein Bild über den Skandal machen will, dann wäre dies Mitte August längst ganz einfach machbar gewesen. Da musste man nicht so scheinheilige Unterstellungen verbreiten.

Es wird eine Mutter gezeigt, die sich schockiert über das Jugendamt äußert und es wird so getan, als wenn Paul aus einer heilen Welt entri …

Leider, oder vielleicht auch besser, endet der Kommentar mitten im Wort. Ich vermute, der Satz sollte mit „entrissen wurde“, fortgesetzt werden.

Und diese Unterstellung ist völlig falsch. In der Sendung wurde nicht so getan, als sei PAUL einer heilen Welt entrissen worden. Richtig ist aber, dass es keinerlei Notwendigkeit gab PAUL nach Ungarn in diesen Zuständen unterzubringen.

Die Mutter litt unter Depressionen, deshalb konnte PAUL tatsächlich nicht bei ihr bleiben. Das Gesetz sieht in so einem Fall vor, dass Verwandte vorrangig bei der Betreuung so eines Kind zu berücksichtigen sind. PAUL hatte das Glück, dass es solche Verwandte gab. Sie hatten bereits 3 Kinder großgezogen, und verdienen auch noch gutes Geld, haben eine Firma und ein eigenes Haus. Ein Glücksfall also. Dennoch haben diese Verwandten PAUL damals nicht bekommen, obwohl sie sich ausdrücklich um ihn kümmern wollten. Wenn man PAUL Fremdunterbringt, zudem noch unnötigerweise im Ausland, dann können natürlich Unternehmen wie Life viel mehr Geld abzocken.

Durch die MONITOR-Sendung kam PAUL zurück nach Deutschland, und kann jetzt wieder das Gymnasium besuchen. Und wo lebt PAUL jetzt? Jetzt ging es plötzlich, dass PAUL bei seinen Verwandten leben kann.

Es wundert mich, dass die Kommentatorin nicht auch den mangelhaften 4 Stunden Schulunterricht pro Woche am Computer schön geredet hat. Glaubt sie wenigstens, dass 4 Stunden Unterricht am Computer keinen Schulbesuch am Gymnasium ersetzen kann?

… dann handelt es sich um eine katastrophale, ja böswillige TV-Arbeit, dessen Ersteller sich schämen und rechtliche Konsequenzen zur Folge haben müssten.

Aber zum Glück hat das Fernsehteam gute Arbeit gemacht. Und das was von der Frau hier gefordert wird, gilt hoffentlich auch im umgekehrten Fall. Wenn das Fernsehteam gute Arbeit gemacht hat, und hier einen Riesenskandal aufgedeckt hat, dann wird das hoffentlich für Lichtenberger und die Life-Jugendhilfe GmbH Konsequenzen haben. Und da inzwischen die Staatsanwaltschaft ermittelt, könnte das sogar wahr werden.

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