Gerhard Lichtenberger

Ein Skandal zu viel!


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Jugendamt Minden holt Kinder aus Kirgistan

Ca. 200 Menschen wurden in dem Krisengebiet Kirgistan in den letzten Tagen getötet. Dennoch haben deutsche Jugendämter und deutsche Jugendhilfeeinrichtungen ca. 40 Jugendliche in dem Land bei Pflegepersonen untergebracht. Auch die LIFE-Jugendhilfe aus Bochum hat dort aktuell 3 Kinder in Verwahrung. Auch das Jugendamt des Rhein-Sieg.Kreis hat Jugendliche in Kirgistan, obwohl INTERNATIONAL NETWORK OF HUMAN RIGHTS (INHR) anmerkt, dass diese Programme laut Ansicht von Fachleuten nichts bringen. Diese Programme kosten sehr viel, bis zu 10.000 Euro pro Kind und Monat.

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Die Macht der Bilder

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Blog: Unter uns

Die Macht der Bilder

Ein Eintrag von Claudia Engel

Schimpf und Schande sind über Dorstens Jugendbehörde wegen des Falls „Paul“ hereingebrochen. Das muss an dieser Stelle einmal kommentiert werden.

Die Öffentlichkeit ist wegen der „Monitor“-Berichterstattung am 30. April im 1. Fernsehprogramm in Aufruhr versetzt worden, weil ein Kind aus Dorsten unter angeblich fragwürdigen und unsäglichen Bedingungen im Ausland fremdbetreut wurde. „Monitor“ hat nicht mit eindrucksvollen Bildern gespart: Ein für hiesige Verhältnisse schäbiger Hof in Ungarn, ein wütender Betreuer, eine in Tränen aufgelöste Mutter – Emotionen pur, die beim Zuschauer den Eindruck erwecken, dass hier ein Kind entsetzlich schlecht behandelt und vernachlässigt wird, profitgierige Menschen mit seinem Schicksal dagegen Kasse machen.

Starke Eindrücke …

Seele von Mensch … (…weiterlesen…)

http://www.dorstenerzeitung.de/blogs/dorsten/Die-Macht-der-Bilder;art145889,2735203

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Jugendhilfe beantwortet Fragen zum Fall „Paul“

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Dorsten „Paul“ hat der individualpädagogischen Betreuung von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten ein Gesicht gegeben. Nach der „Monitor“-Berichterstattung über den Dorstener Fall „Paul“ und dessen umstrittene Unterbringung auf einem Hof in Ungarn hagelt es Kritik aus allen Richtungen.

Die Dorstener Jugendbehörde, der freie Träger der Maßnahme, „Life“ in Bochum, sowie dessen Chef Gerd Lichtenberger und der Chef der Dattelner Kinder- und Jugendklinik, Dr. Rainer Dieffenbach, sind in die Schusslinie geraten. Zu Recht? Mehr Infos zu „Paul“ und Details zu dem Fall gab es im Jugendhilfeausschuss am Donnerstagabend, nachdem die SPD-Fraktion einen Fragenkatalog an die Verwaltung vorbereitet hatte und diese sie in öffentlicher und nicht-öffentlicher Sitzung beantwortete. Hier die Fragen sowie die Antworten darauf.

Gibt es im Fall „Paul“ eine konkrete pädagogische/therapeutische Diagnostik, die einen Auslandsaufenthalt empfiehlt bzw. das Auslandssetting als „Ultima Ratio“ (letztes, äußerstes Mittel) beschreibt?

Es liegt eine konkrete therapeutische Empfehlung für eine individualpädagogische Jugendhilfemaßnahme für eine 1:1-Betreuung der LVR-Fachklinik für…

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MARL: Die Grünen schreiben Beitrag über den Jugendamtsskandal

Man spricht so gerne von einem Jugendamtsskandal Bochum oder Jugendamtsskandal Gelsenkirchen. Das ist sicherlich auch angebracht, trifft aber nicht den Nagel auf den Kopf. Ich spreche lieber von einem Jugendamtsskandal, da der Skandal eben nicht nur Bochum oder Gelsenkirchen betrifft.

Ein Beispiel:

Gelsenkirchen hat ca. 250.000 Einwohner. Aktuell hat das Jugendamt Gelsenkirchen kein Kind im Ausland untergebracht. Geht doch.

Die Stadt Marl hat nur 86.000 Einwohner, also ca. 1/3 von Gelsenkirchen, dennoch hat das dortige Jugendamt 17 Kinder im Ausland untergebracht. Bezogen auf die Einwohnerzahl von Gelsenkirchen wären es dann sogar ca 50 Kinder. Und das liegt sicherlich nicht daran, dass Marl eine absolut hässliche Stadt ist.

Auch Marl ist also vom Jugendamtsskandal betroffen, auch Marl arbeitet mit Lichtenberger und der Life Jugendhilfe zusammen.

Anlässlich der MONITOR-Sendung haben nun DIE GRÜNEN einen Beitrag zu dem Thema veröffentlicht, der lesenswert erscheint.

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Schmidts-Katze zu Dr. Dieffenbach und Lichtenberger

Der CDU-Politiker Dirk Schmidt, aus Bochum, hat auch einen schönen Beitrag über Lichtenberger und den Jugendamtsskandal geschrieben. Auch Dr. Dieffenbach kommt darin vor.

Dr. Dieffenbach ist ebenfalls einer der Hauptakteure, kommt bisher aber viel zu gut weg. Seine Rolle ist so wichtig in dem Skandal, dass man ihn keineswegs ungeschoren davonkommen lassen darf. Erwähnen sollte man noch, dass er auch außerhalb dieses Skandals unterwegs, und für seine umstrittene Gutachten bekannt ist.

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