Gerhard Lichtenberger

Ein Skandal zu viel!


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Ohne Betreuung im Ausland

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Herne. „Was ich in Ungarn erlebt habe, wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht“, erzählt Pascal (Name geändert). 20 ist er heute, 14 war er, als das Herner Jugendamt ihn 2009 nach Gyomaendröd schickte, ein Örtchen im Südosten des Landes mit 16 000 Einwohnern. Zu einer „individualpädagogischen Einzelbetreuung“, wie Behörden so etwas nennen. Kosten pro Monat für die öffentliche Hand: 4724,20 Euro. Anfang 2010, nach zehn Monaten, war Schluss, auf Druck seiner Großmutter. Die Maßnahme wurde abgebrochen, ohne dass das Herner Jugendamt auch nur einmal vor Ort gewesen wäre.

Pascals Geschichte weist Parallelen zu einem Fall auf, den jüngst das ARD-Magazin Monitor aufgriff: der Fall des elfjährigen Paul, der auf Anordnung des Dorstener Jugendamts vom Bochumer Träger Life Jugendhilfe GmbH auf einem Hof in Ungarn untergebracht worden war. Dort sei Paul ohne echtes pädagogisches Konzept von einem Handwerker (64) betreut worden, so der Kern des Monitor-Berichts.

Pascal kommt das nur zu bekannt…

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Jugendhilfe-Skandal: Bochumer LIFE Jugendhilfe gerät weiter unter Druck

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Im Fall der Jugendhilfemaßnahmen im Ausland wird es Zeit für ein Update: Den Jugendamtsleitern in Gelsenkirchen wurde fristlos gekündigt, sofern diese nicht einer Aufhebung des Arbeitsvertrages zustimmen (WAZ vom 13.05.15), das Jugendamt in Dorsten hat die Maßnahme für Paul beendet.

Er wird in der kommenden Woche zu den in der Monitor-Reportage gezeigten entfernten Verwandten in Deutschland ziehen. So verglichen sich die Mutter und das Jugendamt vor dem Familiengericht (Pressemitteilung Stadt Dorsten).

Informationen des Jugendamtes Bochum

Was hat sich in Bochum getan? Es gab drei Anfragen der Politik an die Verwaltung zu den Maßnahmen des Bochumer Jugendamtes im Ausland. FDP/ UWG, STADTGESTALTER und Piraten hatten eine gemeinsame Anfrage gestellt, CDU und Grüne jeweils eine eigene (Tagesordnungspunkte 4.7 – 4.9 https://session.bochum.de/bi/to0040.php?__ksinr=6712). Die SPD und die anderen Fraktionen stellten keine schriftlichen Anfragen.

Die Sozialdezernentin und das Jugendamt beantworteten in einer Mitteilung und einer öffentlichen Informationsveranstaltung für die Ratsmitglieder…

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Genossen sehen „ein Dilemma“

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Bochum.  SPD-Ratsherr und Jugendhilfe-Unternehmer Gerd Lichtenberger stellt sich SPD-Fraktion und dementiert Vorwürfe gegen seine Firma.

Genossen sehen „ein Dilemma“

Gegenüber dem Fraktionsvorstand und der SPD-Fraktion hat sich der durch eine Monitor-Berichterstattung angegriffene Ratsherr Gerd Lichtenberger (63) am Montag zu Vorwürfen geäußert, seine Life Lebenshilfe GmbH würde einen elfjährigen Jungen unter unzureichenden Umständen in Ungarn unterbringen.

„Für mich und meine Kollegen waren die Erläuterungen nachvollziehbar“, sagt Fraktionsvorstandsmitglied Hermann Päuser. Gleichwohl räumte er ein, dass viele Genossen angesichts der Reputation von Monitor und der glaubwürdigen Äußerungen Lichtenbergers „vor einem Dilemma stehen. Einer kann nur Recht haben“. Lichtenberger habe kritische Fragen beantwortet, so zu der von ihm gegründeten und nun von seiner Tochter geleiteten Web-Schule, die im betreffenden Fall eine Rolle spielt.

Päuser hat als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses eine Info-Veranstaltung für Rats- und Ausschussmitglieder mit Jugendamts-Chef Dolf Mehring initiiert (Dienstag, 11 Uhr). Dabei soll es um das Thema „Individualpädagogik in Bochum“, aber nicht…

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